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Die Stoffgeschichten sind eine Form der informativen Darstellung von Stoff- oder Materialströmen. Stoffgeschichten haben einen narrativen Charakter und zielen darauf ab, disziplin-übergreifende Zusammenhänge aufzuzeigen. So kann jeder in seiner Teildisziplin die erkannten Probleme und Potentiale, die sich erst aus dem Zusammenhang ergeben, bearbeiten und Lösungen anbieten. Die Stoffgeschichten sind somit ein Bindeglied zwischen den Wissenschaften.

Die Stoffstromkarte zeigt schematisch die einzelnen Stationen, die betrachtet und beschrieben werden sollen, angefangen vom Bergbau (Mining) über die Produktionskette und die Nutzungsphase bis hin zu möglichen Re-Phasen (erneute Nutzung) und letztlich zur Dissipation (Feinverteilung in der Geosphäre) oder Ablagerung in Deponien. All diese Schritte sollen sowohl unter sozio-kulturellen, ökologischen, ökonomischen als auch politischen Aspekten betrachtet werden.

Die Stoffkarten stellen die Basis für die Erarbeitung von Stoffströmen dar. Sie wurden am Lehrstuhl für Ressourcenstrategie erstellt und zeigen die Hauptabbaugebiete, die bekannten globalen Reserven, die Hauptanwendungsgebiete sowie die Produktions- und Preisentwicklungen der jeweiligen Stoffe und Elemente.