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Forschungsschwerpunkte Ressourcenstrategie

  • Ressourcenmanagement

    • Ressourcenströme und Produktionsketten (mit den Schwerpunkten mineralische und metallische Rohstoffe, Wasser sowie Energie)

    • Interdisziplinäre Umweltforschung und Umweltmanagement

    • Nachhaltige Pharmazie

  • Kritikalitätsforschung

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung

    • Vermittlungskonzepte im Bereich nachhaltiger Entwicklung und Ressourcennutzung

    • Stoffgeschichten

Tagtäglich nutzen wir seltene Metalle, meist ohne uns dessen bewusst zu sein, dass Konsumgüter wie Mobiltelefone, Flachbildschirme oder Digitalkameras eine immer größer werdende Vielfalt an diesen Elementen in sich beherbergen. Die globale Nachfragesteigerung an diesen Informations- und Kommunikationstechnologien führt allerdings zu kritischen Rohstoffversorgungssituationen (z.B. von Tantal und Indium): Geologische, geopolitische, technologische, ökonomische, soziale oder ökologische Faktoren können alleine oder in Kombination die kurz-, mittel- oder langfristige Verknappung beeinflussen. Zwangsläufig drängt sich in diesem Kontext die Frage nach der Verfügbarkeit von seltenen Metallen sowie deren Bereitstellung auf. Ansätze zu einem nachhaltigeren Umgang mit diesen Elementen müssen daher dringend herangezogen werden.

Einen Beitrag zu diesem kontrovers diskutierten Thema leistet der Lehrstuhl für Ressourcenstrategie an der Universität Augsburg durch seinen Forschungsschwerpunkt, der von Prof. Dr. Armin Reller seit vielen Jahren konzipiert, in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU) kontinuierlich entwickelt und im Januar 2009 institutionell gefestigt wurde.

Der Lehrstuhl nimmt eine Schnittstelle zwischen dem Institut für Physik, Geographie, Betriebswirtschaftslehre und der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät (mit dem Lehrstuhl für Pädagogik und dem Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung), dem Institut für Materials Resource Mangement (MRM) sowie dem Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU) ein und kooperiert mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft.