Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Bildung für nachhaltige Entwicklung


Bildung für nachhaltige Entwicklung

„Bildung ist eine unerläßliche Voraussetzung für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Verbesserung der Fähigkeit der Menschen, sich mit Umwelt- und Entwicklungsfragen auseinanderzusetzen.“
(Artikel 36 der Agenda 21)

Eine nachhaltige Ressourcenpolitik ist ohne Bildung nicht realisierbar: Parallel zu den komplexen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen spielen zunehmend kulturelle Gegebenheiten sowie die Frage nach umwelt- und sozialgerechten Lebensstilen - angesichts aktueller Problemfelder wie Klimawandel - eine bedeutende Rolle. Die vom Lehrstuhl erarbeiteten Bestandsaufnahmen zu ausgewählten Rohstoffthemen helfen bei der Entwicklung geeigneter Strategien für einen zukunftsfähigen und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen unterschiedlichster Art. Zum einen liegt der Fokus auf Konzepten und Systemen für eine effiziente Ressourcenpolitik, zum anderen auf der Vermittlung des interdisziplinär ausgerichteten Fachwissens an die heutige Gesellschaft. Die Forschungsarbeiten am Lehrstuhl werden in interdisziplinäre (Weiter-)Bildungskonzepte für Multiplikatoren und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Bildung implementiert und dabei kontinuierlich durch Qualifizierungsarbeiten (Diplomarbeiten, Doktorarbeiten) und Gutachten für Wirtschaft und Politik ergänzt.

(Weiter-)Bildungskonzepte für:

  • universitäre Lehre (interdisziplinäres Bachelormodul „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“)

  • Lehrerfortbildungskurse (u.a. BLK-Projekt „Qualitätssicherung an Schulen“)

  • Industrie und Wirtschaft

Scheller-Brüninghaus, P.; Schmidt, C. (2011): Neue Themen und alte Medien - aktuelle Herausforderungen an Lehrmittel. In: Bildung und Erziehung (1), (2011).

Schmidt, C. (2010): Reflexionen über das NichtsTun im Kontext von Nachhaltigkeit.. In: Niklas, A. (Hg.): Nichts. Tun. Interdisziplinäre Beiträge zur aktuellen Bildungsdiskussion. S. 121-139. Königshausen & Neumann. Würzburg, 2010.

 

Beispiel für Bildung für nachhaltige Entwicklung

CO2 - Eine interaktive Ausstellung auf Reisen (in Zusammenarbeit mit dem WZU)

Die CO2-Ausstellung demonstriert, dass das saure, unbrennbare, farb- und geruchlose Gas keinen giftigen Stoff verkörpert, sondern ein Teil des Lebens; der Erde ist.

Schmidt, C. (2009): Komplexe Phänomene und ihre Vermittelbarkeit. Eine empirische Untersuchung zu Klimaausstellungen. Klinkhardt. Bad Heilbrunn, 2009.

Daten zur Tournee

CO2 - Ein Stoff und seine Geschichte, (2007), interaktive Ausstellung über die Geschichte des CO2 und des globalen Klimas, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die High Tech Offensive Zukunft Bayern sowie mit Unterstützung durch die Linde Gas AG, Leica Microsystems und die Sunvention GmbH. Wurde/wird gezeigt in: Augsburg: Universität und Handwerkskammer (2008); Osnabrück: Museum am Schölerberg (2008/09), Lübeck: Museum (2009); Bielefeld: Mensch, Natur, Umwelt (2009); Köln: koelnmesse (Entsorga/Enteco) 2009; Wilhelmshaven: Nationalparkzentrum Wattenmeerhaus (2009/2010); Heidelberg: Carl-Bosch-Museum (2010); Ulm: Umweltbildungshaus (2010-2011), Schramberg (2011), Neustadt-Glewe (2011), Webseite: www.co2-story.de

 

F5Abbildung 5: Ausstellungseröffnung im Innocube an der Universität Augsburg im Oktober 2007
(© Fotograf: Dr. Jens Soentgen)

 

F6Abbildung 6: CO2-Versuche mit Kindern in der CO2-Ausstellung an der Universität Augsburg
(© Fotograf: Peter Schmidt)